Dr. Anton Euba 1958 – 2017

Dr. Anton Euba und sein langjähriger Freund Staatsminister a. D. Hans Zehetmair bei dessen 80. Geburtstag

2015 in Moskau mit Frau Staatsministerin Antonova und seinen Söhnen Andreas und Martin im russischen Föderationsrat

Arbeitskreis "Discofieber"

Skiurlaub Silvester 2011 mit Familie Langguth

2014 Verleihung der Bürgermedaille Schrobenhausen

2016 mit Matthias Platzeck

Familie Euba: Andreas, Christian, Martin, Toni und Christine

"Discofieber" 2016

Dr. Anton Euba mit Dorothee Bär, (seit 2018 Staatsministerin/Digitalisierung)

Die erste Reise nach Moskau 1993, hier mit Studienfreund Robert Langguth

Verleihung des Bayrischen Verdienstordens an Prof. Johannes Gostomzyk 2010

Minigolf-Cup 2011

Dr. Anton Euba

Biografie Dr. Anton Euba

Dr. Anton Euba, bekannt als „Toni“ Euba gründete 1988 die Zahnarztpraxis, die sich seit 2001 in der Lenbachstr. 18 in Schrobenhausen befindet und seit 2017 „Medizinisches Versorgungszentrum Lenbachstraße“ heißt.

Toni wurde am 18.04.1958 in Hörzhausen in einer Landwirtschaft als ältester von vier Brüdern geboren. Er ging in Hörzhausen und Schrobenhausen zur Schule. Sein Studium der Zahnmedizin absolvierte er an der LMU in München und parallel dazu studierte er an der Universität in Augsburg Lehramt für Hauptschulen.
1986 heiratete er Christine Marquart. Sie bekamen drei Söhne Martin (geb. 1990), Andreas (geb. 1993) und Christian (geb. 1996), die zu seiner größten Lebensfreude wurden.
Sein Leben widmete er schon von Jugend an einem hohen sozialen und beruflichen Ideal und er war auch politisch sehr aktiv. Sein Engagement machte ihn weit über die Grenzen Schrobenhausens bekannt.

  • Umfassender Einsatz für die Prävention, um die Gesundheit und speziell die Zahngesundheit der Menschen zu verbessern
  • Mitarbeiter im Gesundheitsamt Augsburg
  • Lehrauftrag an der LMU zum Thema „Freude an der Prävention, Freude mit der Prävention“
  • Stadtratsmitglied in Schrobenhausen von 1990 bis 1996
  • Ehrenamtliche Tätigkeit in verschiedenen Vereinen und Organisationen
  • Gründer und leidenschaftlicher Förderer des Arbeitskreises „Disco-Fieber“

Er bewies ein starkes und kontinuierliches Engagement in Institutionen des Gesundheitswesens wie z. B.

  • LAGZ Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V.
  • LZG Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.
  • LGL Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Eine besondere Herzensangelegenheit war die Unterstützung von Projekten in Russland, vor allem der Aufbau des Prophylaxe-Projekts in Moskauer Kindergärten und Schulen. Das Projekt wurde durch die enge Zusammenarbeit von bayerischen Institutionen wie Kultusministerium (Schulen), Sozialministerium (Kindergärten), Zahnärztekammer, Hanns-Seidel-Stiftung, Staatsinstitute (IFP und ISB) und russischen Einrichtungen wie Moskauer Landesuniversität, WHO Sektion Russland/Moskau, Modellkindergärten und -schulen sehr erfolgreich und wirkt bis heute durch die breite Umsetzung und Nachfolge in Russland.
Einige Jahre hatte er eine Professur an der Staatlichen Moskauer Landesuniversität inne.

Sein vielfältiger und nachhaltiger Einsatz für Familie und Gesellschaft endete jäh mit seinem unerwarteten Tod durch Herzinfarkt am 01.03.2017.

Toni Euba war ein Mensch, der Selbstlosigkeit und Großzügigkeit zu seinem Lebensprinzip erhoben hat, manchmal auch ohne Rücksicht auf seine eigenen Grenzen. Er hat Vertrauen geschenkt ohne Vorbehalte zu haben und gegeben ohne Gegenleistungen zu erwarten. Er hatte ein erfülltes und glückliches Leben. Vor allem aber hat er es geschafft, andere glücklich zu machen.

Die Zahnarztpraxis wird von seinen motivierten Mitarbeitern weitergeführt. Nach Abschluss einer Weiterbildungszeit als Zahnarzt in verschiedenen Zahnarztpraxen wird sein Sohn Andreas Euba die Praxis übernehmen.

Gewohnheiten über Bord werfen
Gesundheit ist weniger
ein Zustand als eine Haltung,
und sie gedeiht
mit der Freude am Leben.

Thomas von Aquin (1225 – 1274)